| Schleswig-Holstein – ein Traum zwischen zwei Meeren |
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Rau und kraftvoll gibt sich die Nordsee im Westen des Landes, und es ist fast unmöglich, sich ihrem Charme zu entziehen. Grüne Deiche säumen an manchen Küstenabschnitten fast endlos scheinende Sandstrände.
Im Vergleich zur Nordsee wirkt die Ostsee ruhig und beschaulich. Stürme fallen in der Regel milder aus und aufgrund der fehlenden Gezeiten und dem geringeren Salzgehalt des Wassers kann die Ostsee in strengen Winter sogar zufrieren.
Das Binnenland Schleswig-Holsteins gilt als echter Geheimtipp, abseits der großen Touristenströme. Herrliche Marschlandschaften, geheimnisvolle Moore und idyllische Flussläufe, wie die Eider oder die Treene bieten Lebensräume für bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Mit insgesamt fast 240 Seen, eingebettet zwischen sanften Hügeln und dichten Wäldern, sind die Naturparks Holsteinische Schweiz und Lauenburgische Seen ein wahres Paradies für Entspannungs- und Erholungssuchende. Ort und Fotograf (von oben nach unten): 1: Büsum, Anika Bischof; 2: Lübeck, Marco Barnebeck; 3: Schlei, Uwe Steen; 4: Morsum, Andreas Locke; 5: Flensburger Förde, Jürgen Weingarten (Quelle: pixelio). |
Die einsetzende Ebbe gibt den Blick frei auf die weiten Landschaften des Wattenmeers mit den winzigen Halligen, den Seehundbänken und den nordfriesischen Inseln. Ob Sylt mit den hübschen, friesischen Reetdachhäusern und romantischen Bauerngärten, Föhr, durch den Golfstrom mit einem besonders milden Klima gesegnet, oder das Vogelparadies Pellworm, jede für sich ist eine Reise wert.
Mit den beeindruckenden Steilküsten, flach abfallenden Sandstränden, einsamen Buchten und den Förden, die immer wieder tief ins Festland einschneiden, hat die Küste ihr ganz eigenes Flair. Traditionsreiche Seebäder, Schlösser und Gutshäuser mit weitläufigen Parkanlagen spannen sich wie ein Bogen von Glücksburg im Norden bis Travemünde im Südosten des Landes. Ein besonderes Juwel ist die Altstadt von Lübeck, die komplett von Wasser umgeben ist.
